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„Wir Glasreiniger sind eine besondere Spezies!“

„Wir Glasreiniger sind eine besondere Spezies!“

Ein paar Glas- und Gebäudereiniger-Kollegen zusammentrommeln und ein kultiges Bild aus den 50er Jahren nachstellen – das war die Idee von Andreas Nissen. Dass sein Aufruf auf Facebook plötzlich ein positives Eigenleben entwickelt, damit hätte er nicht gerechnet! Das Ergebnis: 20 Profis aus ganz Deutschland kamen in die Hamburger Hafencity. Im Exklusiv-Interview spricht Andreas über seinen Job, Eventplanung und zukünftige Treffen.

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Andreas Nissen ist seit 17 Jahren Glas- und Gebäudereiniger.

Andreas, wie lange bist du schon als Glas- und Gebäudereiniger tätig und wie ist die Resonanz deiner Kunden?
Seit 17 Jahren. Meine Kunden schätzen es besonders, dass ich noch mit altbewährten Werkzeugen wie dem Fensterleder gründlich und sauber reinige – da werden auch die Sichtrahmen nicht ausgelassen. Außerdem achte ich stets darauf, Überschuhe zu tragen, um möglichst wenig zusätzlichen Schmutz zu machen.

Was sollte ein professioneller Glasreiniger deiner Meinung nach unbedingt mitbringen?
Werkzeugpflege ist das A und O in unserem Beruf. Fensterleder zum Beispiel, müssen nach jeder Anwendung sofort gewaschen werden. Außerdem ist wichtig, keine Höhenangst zu haben. Einige Reinigungsobjekte können nämlich nur mit Hebebühne, Leiter oder Seilzugangstechnik erreicht werden. Am allerwichtigsten ist natürlich die typisch freundliche Art eines jedes Glasreinigers.

Eventplanung gehört vermutlich nicht zu deinen tagtäglichen Aufgaben. Was hat dir den Anstoß gegeben?
(lacht) Richtig, mein Spezialgebiet ist eher die Glas- und Gebäudereinigung. Privat informiere ich mich auch in sozialen Netzwerken über News und Trends der Branche. Dabei bin ich auf ein Bild von Glas- und Gebäudereinigern aus den 50er Jahren gestoßen und hatte Lust, es in der heutigen Zeit nachzustellen. Als ich dann nach einem Aufruf auf Facebook so positives Feedback bekommen habe dachte ich mir: Entweder ganz oder gar nicht!

Wie hat das mit der Organisation geklappt?
Ich musste so vieles beachten und bedenken: Genehmigungen einholen, Sponsoren finden… UNGER hat sich glücklicherweise sofort bereit erklärt, mich zu unterstützen. Letztendlich hat die Planung circa sechs Wochen in Anspruch genommen. Das war etwas knapp aber es hat gereicht.

Wie war das Feedback nach dem Event?
Ich habe sehr viel Lob bekommen. Sogar von Kollegen aus Norwegen, Houston und England! Das habe ich natürlich auch meinem großzügigen Sponsor UNGER und den sozialen Netzwerken zu verdanken, in denen Bilder sich sehr schnell verbreiten können.

Ein Foto aus den 50er Jahren hat Andreas dazu bewegt das Shooting in Hamburg zu organisieren. Er möchte, dass auch zukünftige Glas- und Gebäudereiniger in 50-60 Jahren sehen, womit im Jahre 2017 gearbeitet wurde.

Ein Foto aus den 50er Jahren hat Andreas dazu bewegt das Shooting in Hamburg zu organisieren. Er möchte, dass auch zukünftige Glas- und Gebäudereiniger in 50-60 Jahren sehen, womit im Jahre 2017 gearbeitet wurde.

Wirst du ein solches Event nochmal auf die Beine stellen?
Mit Sicherheit! Da das Shooting aber mit sehr viel Arbeit und Kosten verbunden war, würde ich es beim nächsten Mal eher auf ein Treffen beschränken. Dann vielleicht sogar über zwei Tage mit Spielen und Wettbewerben. Sollte es doch nochmal ein Shooting sein, dann auf jeden Fall in einer anderen Stadt.

Was würdest du Kollegen empfehlen, die ein ähnliches Event organisieren möchten?
Ich sage nur ein Wort: Machen! Den Mut haben, Ideen umzusetzen. Nur so erfährt jeder, was er schaffen kann und lernt dazu.

Blickst du mit Stolz auf dieses Event zurück?
Ja, auf jeden Fall! Mit so viel toller Resonanz aus aller Welt habe ich überhaupt nicht gerechnet. Das macht einen sehr stolz. Dazu muss ich aber sagen, dass dies nie ohne die tolle Unterstützung meiner Kollegen hätte stattfinden können. Wir Glasreiniger sind schon eine besondere Spezies. (lacht)

Wir wollen über eure Erfahrungen berichten!
Wer von euch hat auch schon mal ein Event für Glas- und Gebäudereiniger organisiert und was ist eurer Meinung nach dabei zu beachten?

Würdet ihr auch gerne darüber in clean Magazine berichten, dann schreibt uns – als Kommentar, bei Facebook oder per E-Mail an clean@clean-magazine.com


  1. Andreas Nissen
    Andreas Nissen 13 September, 2017, 08:43

    Schöner Artikel, vielen Dank an die verrückten Kollegen die dabei waren und vielen Dank an das Unger Team.

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